Der Kampf zwischen Natürlichkeit und Industrie zieht sich mittlerweile durch alles was Menschen betrifft. Der Golf von Portu (porto) ist einerseits ein Naturjuwel, die Stadt allerdings ein Geschwür. Nur Hotels. Es ist so paradox. Es gibt hier nur Pizzarias. Die Margarita kostet zwischen 7'50 und 10, sonst gibt es nur 3-4 Salate und 3-4 Hauptspeisen. Einheitsbrei. Am Campingplatz das umgekehrte Bild. Jeder gustiert nach Belieben auf der einen Seite und auf der anderen Seite Leute die essen was sie sich leisten können bzw. zumutbar ist für die Umstände beim Campen. Wenn ich zurückdenke ans Schwarze Meer, dort gabs frischen Fisch, bestens zubereitet, zu erschwinglichem Preis- hier wirst imRestaurant mit Industriefisch sonderbar abgespeist und alle glauben es ist so toll...
Es ist wunderschön hier, heute den ganzen Tag am Fluss verbracht. Eiskaltes Wasser, riesen Steine, wahrlich ein Naturwunder -wir haben uns Gefühlt wie junge Hunde, sind das Flussbett rauf und runter und hatten einen super Tag -der Kontrast mit dem industiell erzeugten Tourismus hier drückt aber aufs Gemüt. Die Natur lebt hier, ist aber eine Kulisse für die Industrie geworden. Die Vermarktung von Natur. Das schöne Mittelmeer, leider kaum noch Fische drin, das schöne blaue Wasser, leider keine Korallen. So ein geiler Fluss, leider an manchen Stellen zugemüllt das man Bauchweh bekommt.
Abartig paradox die Geschichte hier in Portu... paar schöne Bilder zum Abschluss
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