Sonntag, 11. August 2013

Ajaccio

Den Abschluss der Korsikareise bildet Ajaccio, die Hauptstadt der Insel. 2 Abende Cityflair und Beendigung des Campen. Wir haben ein Zimmer ausserhalb der Stadt bezogen. Eine freundliche Familie hat ihr Ferienhaus(?) vermietet, 10km ausserhalb der Stadt.
Ajaccio, sprich Aschaksio, ist eine wunderbare Stadt in einer wunderbaren Bucht. Sehr belebt und im Gegensatz zu Bastia schon arg grösser. Samstag Abend dezent gefeiert. Ein netter Franzose, auch sowas gibt es, hat uns zum Drink eingeladen. Wir haben Anekdoten interkulturellen Zusammenseins erörtert und dabei existenzielle Fragen einer europäischen Union aufgeworfen, die augenscheinlich in der breiten Masse der Franzosen noch nicht angekommen ist. Er jedoch erziehe seine Kinder 2 sprachig und wisse nicht warum die Franzosen so engstirnig im Umgang mit Fremdsprachen seien. Nun ja, man muss der franz. Sprache schon die Ehre erweisen, viel entspringt ihr. Es war ein one night talk. Vorbei bevor er überhaupt begann. 
Der letzte Abend wird andächtig mit einem Sonntag abendlichen Stadtbummel verbracht. Morgen gehts früh raus. Um 13:45 verlässt unsere Fähre offiziell das Festland und bringt uns zurück zum Kontinent und zu den uns vermissten Italienern. "Comsicomsa"

Cargese

Die Umstände beim Campen haben uns bewogen weiter zu fahren. Es gäbe zum Thema "campen" ja ganze Bücher zu schreiben, kurz gesagt war die Stadt Porto wirklich das schlimmste Touristenghetto und der Campingplatz war eine seltsame Komposition zwischen grindig und überlaufen. Das Umfeld im ambivalenten Naturkosmos dazu eine Prise französische Arroganz.
Die Weiterfahrt wurde uns durch schlechtes Wetter quasi aufgetragen. 
Das von Griechen besiedelte Cargese haben wir als Ziel erkoren. Wir wollen Altstadt, Flair und Authentizität, nicht mehr und nicht weniger. (Und einen besseren Campingplatz)
Das Wetter blieb schlecht, es regnete zu 80 % des Tages. Wir hatten aber Glück und genau in die Regenpausen fielen unsere Zelt auf und abbau aktionen. Zur Nacht hin entwickelte sich ein Gewitter da s sich gewaschen hatte. Wolkenbruch, Blitz und Donner und das ganze beim zeltln. Die Tage zuvor ja gefühlte 40 grad, deswegen das Gewitter eine willkommene Abwechslung wenn ich auch wenig geschlafen habe. ( das gewitter ist über uns gekreist und es hat geschüttet wie aus Kübeln inkl. Wind -  jupidu)
Am nächsten Tag ein kühler Sommertag wie man sich in wünschen kann. Wir sind weiterhin im Strandmodus, geniessen die jetzt schön sommerlichen Temperaturen, liegen am Strand, schnorcheln, lesen und haben das Glück Freitag Abend in der griechisch orthodoxen Kirche der Stadt einem 4 stimmigen Männerchor zu lauschen - korsische Musik ist bekannt für diese Männerchöre. klingt sehr melancholisch und tiefgründig und sehr schööön.




Mittwoch, 7. August 2013

Natur vs Industrie

Der Kampf zwischen Natürlichkeit und Industrie zieht sich mittlerweile durch alles was Menschen betrifft. Der Golf von Portu (porto) ist einerseits ein Naturjuwel, die Stadt allerdings ein Geschwür. Nur Hotels. Es ist so paradox. Es gibt hier nur Pizzarias. Die Margarita kostet zwischen 7'50 und 10, sonst gibt es nur 3-4 Salate und 3-4 Hauptspeisen. Einheitsbrei. Am Campingplatz das umgekehrte Bild. Jeder gustiert nach Belieben auf der einen Seite und auf der anderen Seite Leute die essen was sie sich leisten können bzw. zumutbar ist für die Umstände beim Campen. Wenn ich zurückdenke ans Schwarze Meer, dort gabs frischen Fisch, bestens zubereitet, zu erschwinglichem Preis- hier wirst imRestaurant  mit Industriefisch sonderbar abgespeist und alle glauben es ist so toll...
Es ist wunderschön hier, heute den ganzen Tag am Fluss verbracht. Eiskaltes Wasser, riesen Steine, wahrlich ein Naturwunder -wir haben uns Gefühlt wie junge Hunde, sind das Flussbett rauf und runter und hatten einen super Tag -der Kontrast mit dem industiell erzeugten Tourismus hier drückt aber aufs Gemüt. Die Natur lebt hier, ist aber eine Kulisse für die Industrie geworden. Die Vermarktung von Natur. Das schöne Mittelmeer, leider kaum noch Fische drin, das schöne blaue Wasser, leider keine Korallen. So ein geiler Fluss, leider an manchen Stellen zugemüllt das man Bauchweh bekommt.
Abartig paradox die Geschichte hier in Portu... paar schöne Bilder zum Abschluss



Montag, 5. August 2013

Portu

Auf Anraten von Nathalie, sind wir nach Portu gefahren. Laut Navi ca. 2 Std. In Realität ca 3'5 std. Entlang des höchsten Berges von Korsika (2700m) Mt. Cinto, windet sich eine schmale Bergstrasse mit imposanten Szenerien- Durchschnittgeschwindigkeit 40km/h. Immer wieder liegen Schweine auf oder neben der Strasse. 2 Idyllische Bergdörfer liegen am Weg - Ausgangspunkt für einige Wanderrouten. Die Strasse durchgehend in gutem Zustand, teilweise sehr schmal. Mittlerweile haben wir uns mit dem korsischen Radiosender angefreundet. Männerchöre die teils melancholische Melodien voller Leidenschaft in korsisch singen. Hört sich an wie eine Mischung aus ital und franz. ...sehr nett. INTER der Name.
Hier angekommen haben wir einen supergenialen Platz in einem Camping Lager gefunden. Hängemattenspace inklusive. Portu ist eigentlich eine Hotelstadt inkl. Restaurantmeile und dient so wie heute kapiert lediglich als Basis fürs geniale Umfeld. Heute nämlich doch die berüchtigte Freecampingszene erkundet. Dürfte hier super Strände geben die zu erkunden sind -ein Königreich für ein Boot- und im Rücken der Landschaft einige 2000er in Orange getauchtem Felskolorationen
Für meine 2 Tauchgänge wird morgen recherchiert. Soweit alles in Butter. Spannende Tage liegen uns bevor.


Samstag, 3. August 2013

Die letzten Tage

Auf einsamer Bucht den Tag verbracht und dann nochmal zu unserem Kraftortrestaurant. Wir sind bisschen Freunde geworden.
Gestern halben Tag bei uns am Pool, am Abend dann nochmal der Stadt Bastia gefröhnt. Heute abfahrt um 8:00 gen Süden. hab heute heisst es im Zelt schlafen, und mit Gas kochen. photos später.


Donnerstag, 1. August 2013

Ein Tag in unserem Quartier - Furiani

Heute totale Erholung in unserer paradiesischen Bleibe



Balagne

Nachdem unserer Vermieterin, Nathalie, den Küstenstreifen nach Calvi uns geraten hat abzuklappern, haben wir Die letzten 2 Tage, eben dies getan: Den Teint etwas perfektioniert, Schnorchel und Sonnenbrille eingeweiht, Berge und Dörfer erkundet und vor allem E N T S P A N N T. Proviant kaufst hier direkt vom Bauern auf der Strasse. Zum Strand über die Schnellstrasse, für Heimweg haben wir uns die Fahrt durch die Berge aufgehoben. Sonnenuntergang und malerische Berglandschaften als perfekte Kulisse um den Strandtag ausklingen zu lassen. Strand war jetzt nichts besonderes- sehr felsig überall und dann wieder grosse Sandbuchten. wunderschön, leider überlaufen. Für die besseren Spots muss man ca. 30 min durch die Pampa marschieren, was uns für die erste Woche zuviel war, schliesslich wollen wir die Füsse hoch lagern und keine Expedition starten. Bei der nach Hause fahrt durch die Berge: auf einmal fahren wir an einem "Restaurant" vorbei. Ein Kraftplatz sondergleichen. Bauernhof, Olivenhain und Weingut in einem. Bei der nächsten Möglichkeit gewendet und sofort dort eingekehrt. Leider waren wir im Zeitdruck denn um 9 uhr hatten wir eine Verabredung mit Nathalie. sie bietet ja ein Abendessen gegen bezahlung an. wir haben uns gedacht das nehmen wir anspruch, deswegen konnten wir nur ein Gläschen Wein trinken. Und von wegen Korsika ist so teuer 4€ wollte er für 4 achterl Wein. Man muss hald nur wissen wo. Am nächsten Tag gleiches Programm: zwar anderer  strand, aber gleicher nachhauseweg und diesmal mit leerem Magen und unbegrenztem Zeitkonto. Traumhaftes Essen, freundlicher Gastgeber, herz was willst du mehr.



Mittwoch, 31. Juli 2013

Cap corse

Der Morgen war geprägt von Gewitter und Regenschauern. Deswegen die Entscheidung das Cap Corse zu umrunden. Das Cap eine Insel in der Insel. Steile Küsten, immer wieder sandige kleine Buchten, dann und wann ein in den Berg gebautes Dorf. "Supermache" Spar ist omnipräsent.
Beim Schnorcheln hat Bina dann Kontakt mit einer Qualle aufgenommen, ist aber glimpflich verlaufen. Viel im Auto gesessen gestern. heute ist das Wetter tre chic und wir knallen uns jetzt an den Strand...


Montag, 29. Juli 2013

Die Anreise

Unsere fähre sollte pünktlich um 14 uhr Livorno verlassen. Bis dahin haben wir alles erledigt. Proviant, Fährenticket etc..
Es sollte die beste Fähre sein die ich je gesehen hab. Mit pool, casino, sky bar, sonnendeck und natürlich ein klimatisiertes Restaurant aka Fresshalle. Während die einen schon aßen, konnten sie auf die anderen die noch verladen wurden hinuntergaffen und ein Löfferl schmaus geniessen. Es hatte ja gefühlte 40 grad...mensch und maschine im Grenzbereich. Angekommen. Unser Navi hat uns dann direkt zu unserem Apartment geführt. Nathalie und Olivier haben uns dann mit belegten Brötchen, Sandwiches und gebackenem Käse und einem Glasl Wein empfangen. Leider, wie erwartet ist die Kommunikation schwer...können wir doch beide kein französisch. Jedoch war dieser Willkommensschmaus zugleich unser Abendessen und sooo lecker. Gourmetpassion deluxe. 


Samstag, 27. Juli 2013

Pistoia

Von Salzburg gen Ossiach gefahren.dort die Kunsthandwerksmarkt sachen im Schupfen untergebracht und dann straight auf der autostrada to Pistoia/ Italien. Warum kann Österreich nicht ein bisschen so sein wie Italien. Lockerer, freundlicher dem guten Essen zugewandt und vor allem locker bleiben wenns bissl heisser wird. Uns gehts gut. Morgen eine autostd gen livorno und dann 4 std fähre Korsika wir kommen....

Montag, 22. Juli 2013